Die Verlegung mit Klammern

Klammern auf Estrich

wenn ein Estrich schon vorhanden ist und kein Klebstoff verwendet werden soll, können Massivholzdielen schwimmend verlegt werden. Hierfür bietet sich der berthold ›Klammer‹boden© an: Die Dielen werden mit Edelstahlklammern so zusammengehalten, dass weder geklebt noch geschraubt werden muss. berthold ›Klammer‹boden© ist die perfekte Alternative, wenn es um die schnelle und einfache Renovierung im Altbau geht.

… über die Voraussetzungen

Damit Sie an Ihrem ›Klammer‹boden© viel Freude haben, sollten Sie unbedingt folgende Grundsätze beachten:

Grundsatz Nr.1

Der Untergrund muss drei Eigenschaften aufweisen. Er muss trocken, eben und fest sein.

  • Der Untergrund muss trocken sein. Restfeuchte im Zementestrich maximal 2%, im Anhydritestrich 0,5%. Bei Gefahr aufsteigender Feuchtigkeit muss eine Feuchtigkeitssperre oder -bremse (z.B. 200µ-Folie) eingebaut werden. Wird dies nicht beachtet, kann es durch eindringende Feuchte zu unkontrolliertem Quellen des Holzes und damit zum "Hochdrücken" der Fläche kommen.
  • Der Untergrund muss eben sein. Hier gilt die DIN18202, Zeile 4. Bei einem Meter sind nur Höhendifferenzen von max. 3mm zulässig, bei vier Metern darf die Differenz nur max. 9mm, bei 10 Metern nur 12mm betragen. Gegebenenfalls muss der Boden abgespachtelt werden. Sonst besteht die Gefahr von Hohlstellen unter der verlegten Fläche, was zu Gehgeräuschen oder Knarren führen kann.
  • Der Untergrund muss fest sein.

Grundsatz Nr.2

  • Zu den Wänden und allen übrigen festen Bauteilen (Türstock, Heizungsleitung, Kaminschacht etc.) muss ein ausreichender Dehnungsabstand von 10mm pro 1m Verlegebreite gelassen werden. Das bedeutet: Bei einer Raumbreite von 4m müssen zu beiden Wänden je­weils 2cm Abstand gehalten werden.
    Der Grund: Massivholzdielen brauchen in der Breite (nicht in der Länge) Platz zum "Arbeiten", da massives Holz die natürliche Eigenschaft hat, je nach dem Feuchtigkeitsgehalt der Luft zu schwinden bzw. zu quellen. Das Quellen des Holzes kann zum Hochdrücken des Bodens führen, wenn an den Seiten kein Platz zur Ausdehnung vorhanden ist.

Grundsatz Nr.3

  • Wie stark Ihr Massivholzboden arbeitet, hängt vom Raumklima ab. Sowohl beim Einbau als auch bei der späteren Nutzung sollte auf ein gesundes Klima mit Luftfeuchtewerten zwischen 50 und 65% geachtet werden. Dies hält das Arbeiten des Bodens in unproblematischen Grenzen. Langanhaltende Trockenheit kann zu Fugenbildung führen. Überprüfen Sie die Werte mit einem Hygrometer.

Solange Ihr Raumklima im optimalen Bereich liegt, ist eine Fugenbildung bzw. eine Schüsselung Ihres Massivholzbodens nur in geringem Maße zu erwarten. Tip: Verwenden Sie ein Hygrometer.

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1. Falls nötig, Feuchtigkeitssperre (200µ-Folie)auslegen und zur Sicherheit an den Wänden ein Stück hochziehen. Danach zur Trittschalldämmung Rollenkork auslegen.

1. Falls nötig, Feuchtigkeits-sperre (200µ-Folie) auslegen und zur Sicherheit an den Wänden ein Stück hochziehen. Danach zur Trittschalldämmung Rollenkork auslegen.

2. Klammern ineinander drücken und die so gebildeten Ketten mit 70cm Abstand auslegen. Achtung: Einspannstelle der Klammer muss in Verlege-richtung zeigen. Erste Klammer auf der Hälfte ab-schneiden. Holzkeile setzen, um den nötigen Abstand zur Wand (10mm pro 1m Verlegebreite) zu halten.

2. Klammern ineinander drücken und die so gebildeten Ketten mit 70cm Abstand auslegen. Achtung: Einspannstelle der Klammer muss in Verlege-richtung zeigen. Erste Klammer auf der Hälfte ab-schneiden. Holzkeile setzen, um den nötigen Abstand zur Wand (10mm pro 1m Verlegebreite) zu halten.

3. Beim weiteren Verlegen die Dielen mit der Nut in die Feder schieben und durch einen kräftigen Schlag mit der Handfläche oder einem Schlagklotz zum Einrasten bringen. Tipp: Unterlegen Sie bei kleinen Unebenheiten die Klammer mit einem Stahlblech (z.B. Maurerkelle), um ein vollständiges Einrasten der Klammer sicherzustellen.

3. Beim weiteren Verlegen die Dielen mit der Nut in die Feder schieben und durch einen kräftigen Schlag mit der Hand-fläche oder einem Schlagklotz zum Einrasten bringen. Tipp: Unterlegen Sie bei kleinen Unebenheiten die Klammer mit einem Stahlblech (z.B. Maurer-kelle), um ein vollständiges Einrasten der Klammer sicher-zustellen.

4. Kopfstösse müssen verleimt werden. Den Leim nur mittig auf die Nut-Unterseite auftragen. Achtung: Dielen niemals in Längsrichtung verleimen!

4. Kopfstösse müssen verleimt werden. Den Leim nur mittig auf die Nut-Unterseite auftragen. Achtung: Dielen niemals in Längsrichtung verleimen!

5. Letzte Dielenreihe unter Berücksichtigung des nötigen Wandabstandes zuschneiden. Diese Reihe kann längs verleimt werden. Ein Montageeisen erleichtert das Zusammendrücken. Keile setzen.

5. Letzte Dielenreihe unter Berücksichtigung des nötigen Wandabstandes zuschneiden. Diese Reihe kann längs verleimt werden. Ein Montageeisen er-leichtert das Zusammen-drücken. Keile setzen.

6. Nach Trocknung des Leimes Keile entfernen und Abstände zur Wand mit der Fussleiste überdecken.

6. Nach Trocknung des Leimes Keile entfernen und Abstände zur Wand mit der Fussleiste überdecken.